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Substanz-Informationen
     
Bad Trip!?
Beim Konsum von Substanzen, die dein Bewusstsein verändern, können die gewünschten Wirkungen ins Negative kippen.
• Achte deshalb auf Drug, Set und Setting (siehe Allgemeine Informationen).
• Konsumiere nicht allein, vor allem wenn du die Substanz vorher nie probiert hast. Halluzinationen, Erregungszustände, Angstzustände oder Benommenheit können dich in gefährliche Situationen bringen, vor allem wenn du alleine bist. Du schätzt Situationen anders ein, handelst und reagierst verändert oder unkontrolliert. Du erlebst einen schlechten Trip, hast Angst, dass du nicht mehr runterkommst, oder die Umgebungsreize wie Licht oder Musik werden dir zuviel.
• Zögere nicht, um Hilfe zu bitten; es gibt keinen Grund, sich zu schämen.
• Ein ruhiges, realitätsbezogenes Gespräch und/oder tröstende Berührungen können die Überreizung dämpfen und dich wieder ein wenig herunterholen.
• Lass dich von der Security oder einer Person, der du vertrauen kannst, nach draussen an die frische Luft begleiten (nimm etwas Warmes zum Anziehen mit).
• Wenn du die Party verlässt, informiere jemanden darüber.
• Falls alles nichts hilft und sich dein Zustand weiter verschlechtert: Notarzt oder Ambulanz rufen (Tel. 144).
Problematischer Konsum
Von problematischem Konsum kann man sprechen
• bei körperlichen Symptomen (u.a. Herzbeschwerden, Atemprobleme) oder psychischen Auswirkungen (u.a. Abhängigkeit, Depressionen)
• bei Problemen im Alltag (bei der Arbeit, in der Schule oder Lehre; Konflikte mit dem/der Partner/in, mit Freunden oder der Familie)
• bei aggressivem, selbst- oder fremdschädigendem Verhalten
Lass dich beraten. Zumindest eine Abklärung über das Ausmass deines Problems ist sinnvoll Bescheid zu wissen, verpflichtet dich noch zu nichts. Du kannst dich an deine/n Hausarzt/Hausärztin wenden, einen Allgemeinarzt in deiner Gegend, den ambulanten psychiatrischen Dienst oder eine Suchtfachstelle aufsuchen.
Am problematischen Umgang mit Substanzen können vorbestehende körperliche oder psychische Erkrankungen beteiligt sein (Komorbidität). Deshalb ist eine fachgerechte Abklärung empfehlenswert.
Eine Drogentherapie ist heute nicht mehr gleichbedeutend mit Abstinenz. Je nach Situation können auch Konsumreduktion, kontrollierter Konsum oder gar Substitution als Behandlungsziel definiert werden.
Ambulante und stationäre Therapiemöglichkeiten
Psychotherapeutische Behandlung: In der Psychotherapie werden aktuelle Probleme, aber auch schon länger bestehende Belastungen besprochen. Die Behandlung kann kurzfristig sein oder länger dauern. Häufig geht es um sich im Alltag wiederholende Muster im Verhalten wie Kontrollverluste oder Konsumimpulse.
Sozialarbeiterische Unterstützung: Konkrete Hilfe bei Problemen mit der Arbeits-, Lehr- oder Schulsituation sowie Unterstützung bei Verschuldung oder Arbeitslosigkeit kann dich entlasten.
Medikamentöse Behandlung: Es gibt Medikamente mit spezifischer Wirkung bei einigen Substanzproblemen (Kokain, Heroin und Alkohol). Aber auch eine Behandlung begleitender Erkrankungen kann bei Substanzproblemen sinnvoll sein.

Wer übernimmt die Kosten?
Viele reine Beratungsstellen (nicht ärztlich, Schwerpunkt soziale Probleme) sind kostenlos.
Die Abklärung und Behandlung von Substanzproblemen in einer ärztlich orientierten Anlaufstelle wird von der Grundversicherung der Krankenkasse übernommen. Falls du die Abklärung anonym machen möchtest, ist das in der Regel möglich. Frage nach einem Selbstzahlertarif.
Fachpersonen stehen unter Schweigepflicht und dürfen ohne deine ausdrückliche Einwilligung keine Daten an Dritte weitergeben.
Infos zu Beratungs- und Therapiestellen:
www.drogindex.ch
www.infoset.ch (Rubrik Beratung und Therapie)
Mischkonsum
2C-B • 2C-I
Alkohol
Cannabis
DMT
DOM • DOI • DOB
Ecstasy
Ephedrin • Koffein
GHB • GBL
Heroin
Ketamin
Kokain
Lachgas • Poppers
LSD
MDA • MDEA • MBDB
Medikamente
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Methcathinon
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