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Substanz-Informationen
     
... Kokain
Der Anteil an analysierten Kokainproben mit psychoaktiven Streckmitteln (am häufigsten Levamisole und Phenacetin) hat in den letzten Jahren stark zugenommen.
Levamisole
Substanz: (S)-6-Phenyl-2,3,5,6-tetrahydroimidazo[2,1-b][1,3]thiazole. Wurde ursprünglich als Mittel gegen Fadenwürmer (Anthelminthikum) eingesetzt.
Erscheinungsformen: Pulver oder Tabletten.
Wirkung: Verstärkt die Kokainwirkung.
Nebenwirkungen: Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Hautausschläge, Störungen des Nervensystems (Taubheitsgefühl bis Bewusstlosigkeit), Störung der Blutbildung. Psychisch: Blackouts, starke Müdigkeit und Artikulationsprobleme. Regelmässiger Konsum schwächt das Immunsystem.
Phenacetin
Substanz: Phenacetin ist ein Aminophenol-Derivat, das zur Schmerzbehandlung und Fiebersenkung verwendet wurde.
Erscheinungsformen: Pulver oder Tabletten.
Wirkung: Phenacetin kann in hohen Dosen Erregung und Euphorie auslösen.
Nebenwirkungen: Wegen seiner karzinogenen und insbesondere nierenschädigenden Wirkung ist Phenacetin seit 1986 nicht mehr im Handel.

... XTC
Achtung! Pillen können andere Wirkstoffe als MDMA enthalten. Teste deshalb eine Pille immer zuerst an oder lass sie chemisch analysieren.
m-CCP
Substanz: Meta-Chlorphenyl-Piperazin = 1-(3-Chlorphenyl)-Piperazin,
ein Piperazinderivat in Pulverform, wird meist als XTC in Pillenform verkauft.
Konsumform: geschluckt.
Dosierung: ca. 50 mg.
Wirkung: Schwache wahrnehmungsverändernde Wirkung und leichte Glücksgefühle.
Wirkungseintritt: nach 3060 Min. (wenig später als MDMA). Wirkdauer: 35 Std.
Risiken und Nebenwirkungen: Kurzzeitnebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Müdigkeit, Deprimiertheit, Nervosität, Schweratmigkeit und Übelkeit oder Erbrechen; nach dem Konsum oft tagelang starke Niedergeschlagenheit. Achtung: Mischkonsum zusammen mit MDMA kann zu Krampfanfällen führen! Nach dem Konsum von m-CPP kann sich der Urin für 23 Tage rostbraun bis rötlich verfärben. Bei regelmässigem Konsum: Depressionen, Angstzustände, Unruhe sowie Störung der Sexualfunktionen.
 
PMA
Substanz: Paramethoxyamphetamin ist eine stimulierende und halluzinogene Substanz, eng verwandt sind PMEA, 4-ETA, 4-MTA.
Erscheinungsform: Pulver, meist in Pillenform gepresst.
Dosierung: 10 max. 30 mg.
Wirkung: Anfangs vergleichbar mit Alkohol, später Halluzinationen und milde Euphorie; Kribbeln, Taubheitsgefühle der Haut und der Glieder, abrupter Anstieg von Blutdruck und Körpertemperatur.
Wirkungseintritt: nach ca. 60 Min. (gegenüber 30 Min. bei MDMA).
Wirkdauer: 524 Std.
Risiken und Nebenwirkungen: Pulsrasen, schnelle und schwere Atmung, Muskelkrämpfe. Übelkeit/Erbrechen und Gehirnblutungen. Infolge hoher Körpertemperatur (über 40 Grad) und Bluthochdruck Gefahr von Bewusstlosigkeit, Organversagen und Koma! Die wirksame Dosis von PMA ist viel geringer als bei MDMA, und die Wirkung setzt später ein, d.h. Gefahr der Überdosierung durch Nachspicken. Es sind einige Todesfälle durch PMA bekannt. PMA generell nicht mit anderen Substanzen mischen!
Vom Konsum ist dringend abzuraten!
 
4-FA (4-Fluoroamphetamine)
Substanz: 4-FA (1-(4-Fluorphenyl)propan-2-amine).
Erscheinungsform: Pulver oder Kristalle.
Dosis: um die 120 mg.
Wirkung: Vergleichbar mit der von Speed und XTC zusammen, aber weniger stark; klare Gedanken; starker Rededrang.
Wirkungseintritt: nach ca. 60 Minuten.
Wirkdauer: 67 Stunden.
Risiken und Nebenwirkungen: Kopfschmerzen und Deprimiertheit in den Tagen nach dem Konsum.
Langzeitrisiken: noch nicht bekannt.
Mischkonsum
2C-B • 2C-I
Alkohol
Cannabis
DMT
DOM • DOI • DOB
Ecstasy
Ephedrin • Koffein
GHB • GBL
Heroin
Ketamin
Kokain
Lachgas • Poppers
LSD
MDA • MDEA • MBDB
Medikamente
Meskalin
Methamphetamin
Methcathinon
Nachtschattendrogen
Psilocybin
Speed
Tabak (Nikotin)
Research Chemicals
Verkauft als ...
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