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Substanz-Informationen
     
Substanz
DMT (N,N-dimethyltryptamin) und 5-MeO-DMT (5-Methoxy-N,N-dimethyltryptamin) sind natürliche – in Pflanzen, Tieren und im Menschen – vorkommende Psychedelika, werden jedoch auch synthetisch hergestellt. Möglicherweise spielt N,N-DMT eine Schlüsselrolle beim Erleben von Träumen und von aussergewöhnlichen Bewusstseinszuständen.
Erscheinungsformen: Harz, Pulver oder teerige Masse; kristalline Substanz. Changa ist eine Mischung aus kristallinem DMT und Kräutern, die als MAO-Hemmer wirken, Ayahuasca ein schamanischer Kräutertrank.
Konsumformen: DMT wird geraucht oder geschnupft, selten gespritzt.
Dosierung: DMT: 10–max. 60 mg geraucht (nur in einer Glaspfeife möglich), Changa (als Joint rauchbar), 20–50 mg geschnupft; 5-MeO-DMT: 6–20 mg geraucht, 6–25 mg geschnupft, 2–3 mg intravenös gespritzt.
Wirkung
Blutdruck und Puls erhöhen sich, die Pupillen weiten sich. Das Eintauchen in sehr bizarre Welten, die Trennung von Körper und Geist, Ich-Auflösung und ein Gefühl des Einsseins mit dem All sind die Regel, Nahtoderfahrungen sind häufig.
Nach ca. 10 Minuten beginnt der Rausch abzuklingen und hallt noch während ca. 30–60 Minuten angenehm nach.
Wirkungseintritt: geraucht nach einigen Sek, bei geschnupftem
5-MeO-DMT nach einigen Min.
Wirkdauer: ca. 10 Min, bei geschnupftem 5-MeO-DMT bis 40 Min.
Risiken und Nebenwirkungen
DMT scheint für rituelle Meditationen geeignet zu sein, ist jedoch keine Partydroge! Kontrollverlust ist häufig. Beim DMT-Konsum sind Übelkeit und Erbrechen möglich. Weitere Nebenwirkungen sind ein Anstieg der Herzfrequenz, leicht beschleunigtes Atmen, erhöhter Blutdruck, Pupillenerweiterung, vermehrter Speichelfluss, Zittern, Unruhe und Kopfschmerzen sowie Bewegungsstörungen.
Das Risiko beim Konsum von DMT liegt vor allem im psychischen Bereich; Angst­zustände und Bad Trips sind möglich. Die starken Wahrnehmungsverände­rungen und die Auflösung der eigenen Identität können von manchen User/innen als traumatisch erlebt werden.
Langzeitrisiken: Bleibende Störungen der Selbst- und Realitätserkennung sind möglich. Eventuell können latente (verborgene) Psychosen ausgelöst werden.
Safer Use
• Wenn du Angst vor der starken DMT-Wirkung hast, empfiehlt es sich, auf den Konsum zu verzichten. Angst kann zu einem negativen Rauscherlebnis führen.
• Konsumiere DMT nicht während Partys.
• Konsumiere DMT nicht alleine! Nimm das DMT im Liegen in einer geschützten Atmosphäre und zusammen mit erfahrenen Freunden oder Freundinnen, denen du vertraust.
• Dosiere erst einmal niedrig. Lege nicht gleich nach!
• Verzichte auf leichtfertigen und unüberlegten Mischkonsum. Die Einnahme von DMT mit Alkohol und diversen Medikamenten kann zu äusserst unangenehmen Nebenwirkungen führen.
• Personen mit hohem Blutdruck sollten kein DMT konsumieren.
• Mach Konsumpausen. Nimm dir nach dem Konsum Zeit und Ruhe, um den Trip zu verarbeiten.
Gut zu wissen
Geschluckt ist DMT nur in Verbindung mit MAO-Hemmern (Stoffe, welche die Wirksamkeit von Serotonin, Adrenalin usw. aufrechterhalten) wirksam, z.B. mit Harmin. Beim psychoaktiv wirksamen Trank Ayahuasca handelt es sich um eine solche Kombination. Nach dem Konsum von MAO-Hemmern ist der Verzehr gewisser alltäglicher Lebensmittel wie Käse lebensgefährlich.
Mehr Infos dazu findest du unter «Mischkonsum».
Mischkonsum
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GHB • GBL
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