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Substanz-Informationen
     
Substanz
Cannabisprodukte werden aus der Hanfpflanze hergestellt. Tetrahydrocannabinol (THC) und Cannabidol (CBD) sind die wichtigsten psychoaktiven Wirkstoffe der rund 400 chemischen Substanzen der Hanfpflanze.
Erscheinungsformen: Marihuana (Gras) besteht aus getrockneten Blüten und jungen Blättern der weiblichen Pflanze; Haschisch (Shit) ist das getrocknete Harz aus den Drüsenhaaren der Pflanze.
Konsumformen: Cannabisprodukte werden meist mit Tabak gemischt und geraucht (Joints, Wasserpfeife, Shilom etc.), seltener getrunken (als Tee) oder gegessen (Spacecakes, Joghurt).
Dosierung: Der Hauptwirkstoffgehalt und das Verhältnis von THC zu CBD unterscheiden sich stark nach Produkt. Haschisch enthält meist mehr THC und CBD, Indoor-Grassorten enthalten vor allem THC und nur wenig CBD.
Wirkung
Entspannend, appetitanregend, Gefühle werden intensiviert, Gelassenheit und/oder grundlose Heiterkeit stellen sich ein. Das Zeiterleben wird verändert (meist verlangsamt). Bei hoher Dosierung und Sorten mit wenig CBD kann Cannabis halluzinogen wirken; generell können Konzentrationsfähigkeit und Merkfähigkeit während des Rausches temporär beeinträchtigt werden.
Wirkungseintritt: geraucht innerhalb weniger Minuten, gegessen erst nach 0,52 Std.
Wirkdauer: geraucht 12 Std., gegessen 814 Std.(!)
Risiken und Nebenwirkungen
Anstieg von Herzschlag- und Pulsfrequenz, Rötung der Augen, Mundtrockenheit, übermässiges Hungergefühl (Fressflash). Schwindelgefühle, Übelkeit und Erbrechen können vor allem beim erstmaligen Konsum auftreten. Bei hohen Dosen und Sorten mit wenig CBD können Kreislaufprobleme bis hin zum Kreislaufkollaps, unangenehme Gefühlsintensivierungen, im schlimmsten Fall Paranoia und depressive Verstimmungen auftreten.
Langzeitrisiken: Wenn du häufig und regelmässig konsumierst, besteht die Gefahr einer Abhängigkeit (vor allem mit psychischen, aber auch leichten körperlichen Symptomen). Bei plötzlicher Abstinenz sind Schweissausbrüche, Hitze-/Kälteschauer, Appetitlosigkeit und Einschlafschwierigkeiten sowie Gereiztheit möglich. Bei chronischem Konsum besteht die Gefahr von Realitätsverlust; möglich ist auch eine Beeinträchtigung des Kurzzeitgedächtnisses und der Motivationsfähigkeit.
Durch das Rauchen kommt es bei chronischem Konsum zu einer gesteigerten Anfälligkeit für Atemwegsbeschwerden (Bronchitis, Luftröhren- und Lungenentzündungen u.a.). Da Cannabisrauch in der Regel tiefer inhaliert und der Rauch länger in der Lunge gehalten wird, sind Joints schädlicher als Zigaretten.
Safer Use
• Cannabisprodukte beeinflussen temporär deine Merk- und Konzentrationsfähigkeit. Rauche nur in der Freizeit und nur dann, wenn du dich gut fühlst.
• Beim Essen oder Trinken von Cannabisprodukten sind die Wirkungen stärker und unberechenbarer als beim Rauchen, das Risiko für eine Überdosierung ist hoch. Taste dich vorsichtig an die richtige Dosis heran, lege nicht gleich nach! Beachte den verzögerten Wirkungseintritt.
• Achte beim Rauchen auf gute Filtermethoden (Aktivkohlefilter) oder benutze einen Vaporizer.
• Da Cannabisprodukte mit Tabak gemischt konsumiert werden, besteht bei täglichem Konsum auch eine Tabakabhängigkeit.
• Je jünger du bist, wenn du anfängst zu kiffen, desto grösser ist die Gefahr, durch den Konsum von Cannabis psychischen Problemen ausgesetzt zu sein.
• Konsumiere nicht, wenn es dir nicht gut geht. Latente Psychosen könnten ausgelöst werden.
• Bei Schizophrenie kann Cannabis den Krankheitsverlauf verschlimmern oder zu Rückfällen führen.
• Bei Lungenerkrankungen und bestehenden Herzbeschwerden oder Herzerkrankungen sollte auf Cannabiskonsum verzichtet werden.
Mischkonsum
2C-B • 2C-I
Alkohol
Cannabis
DMT
DOM • DOI • DOB
Ecstasy
Ephedrin • Koffein
GHB • GBL
Heroin
Ketamin
Kokain
Lachgas • Poppers
LSD
MDA • MDEA • MBDB
Medikamente
Meskalin
Methamphetamin
Methcathinon
Nachtschattendrogen
Psilocybin
Speed
Tabak (Nikotin)
Research Chemicals
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